Intro

Es gibt schon viele Fotoschulen, Kurse und Workshops. Wozu dann noch eine weitere Fotoschule? Was kann man denn noch über Fotografie erzählen, was nicht schon 1000 Andere erzählt haben?

Das sind berechtigte Fragen. Es gibt sehr viele nützliche Informationen über Fotografie im Netz und in den Bücherregalen.
Jedoch geht es meistens um bestimmte Techniken, um das fotografische Handwerk und weniger über die kreative Seite der Fotografie, ihre Ausdrucksformen, fortgeschrittene Gestaltungsprinzipien oder Ideenfindung.

Genau das fehlt mir aber und wahrscheinlich vielen anderen (Hobby)Fotografen, die schon Blende, ISO und Verschlusszeit beherrschen, die das Bokeh, Lowkey und Highkey nicht mehr befriedigt, die irgendwie ahnen, dass es in der Fotografie nicht nur um das Motiv und dessen "Verschönerung" geht.

Denn Fotografie ist sehr vielfältig und durch die heutige Leichtigkeit des Fotografierens gibt es einfach sehr viel davon. Es gibt auch auffälig viele Fotografen oder diejenigen, die sich so nennen, mich einschließlich. Auf der anderen Seite gibt es auch viele Menschen die zwar Fotos machen, sich aber nicht Fotografen nennen. Wo liegt der Unterschied oder die Grenze?

Die Fotografie wirft einige Fragen auf:  Ab wann ist man Fotograf? Wenn man eine "professionelle" Kamera benutzt? Wenn man schönere oder bessere Bilder macht? Vielleicht wenn man sich selber Fotograf nennt?

Wann ist ein Foto gut oder gelungen? Muss es dafür schön sein? Wer kann und darf das beurteilen? Gibt es vielleicht bestimmte Indikatoren oder eine universelle Fotografiesprache?

Was ist Kunstfotografie? Was unterscheidet einen Schnapschuss vom Kunstwerk?

Wahrscheinlich könnte ich die meisten Fragen auf Anhieb beantworten, wenn ich ein Fotografie Studium abgeschossen hätte, habe ich aber nicht, ich bin Autodidakt.

 
In diesem Blog, den ich "Fotoschule" nenne, werde ich versuchen mich mit der Fotografie "gründlich" auseinanderzusetzen, in der Hoffnung meine fotografischen Ausdruck auf ein neues Level zu bringen. Aber nicht falsch verstehen, ich bin kein Lehrer, ich will nur meine Gedanken mit anderen teilen. Selbstverständlich dürfen alle Interessierten mitmachen oder mitlesen und hoffentlich besseres Verständnis über die Fotografie und ihre Sprache erlangen.




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